<p>Charakterisierung von <em>MICRORNA</em>-Genen, die den Blütenübergang von Arabidopsis fördern</p>
MicroRNAs sind kurze RNA-Moleküle, die eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Expression von Genen in Tieren und Pflanzen spielen, indem sie entweder Gentranskripte abbauen oder deren Translation blockieren. Pflanzengenome kodieren viele verschiedene microRNAs, welche jeweils von mehreren MICRORNA Genen exprimiert werden. Diese Gene werden in diversen Geweben und Entwicklungsstadien unterschiedlich exprimiert. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben mit Hilfe von Gene-Editing Ansätzen in der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) gezeigt, wie einzelne Mitglieder der MIR172 Genfamilie die Blütezeit fördern. Dies erfolgt über die Reduktion der Expression eines Proteins, welches in der Sprosspitze exprimiert wird und dort die Blütezeit verzögert. [mehr]
Selbsthemmende Gene machen neue Formen möglich
Die Evolution fördert Neuerungen, indem sie die Aktivität von Entwicklungsgenen in engen Grenzen hält [mehr]
Neue Blattformen für die Ackerschmalwand
Max-Planck-Forscher statten die Pflanze mit Fiederblättern aus [mehr]
Kälte bringt nur ausgewachsene Pflanzen zum Blühen
Ein doppelter Mechanismus sorgt dafür, dass nur ältere Pflanzen nach dem Winter blühen [mehr]
Wissenschaftler identifizieren Weg zur Steuerung von Blattwachstum und -form [mehr]
Ein genetischer Barcode für das Abschalten der Blütengene bei der Modellpflanze Arabidopsis
Pflanzenzellen legen ihre Blütengene mit Hilfe eines DNA-bindenden Protein still, das auch die Enden der Chromosomen stabilisiert und das Ablesen anderer Gene befeuert. Ein genetischer Barcode zeigt ihm, welche der drei Aufgaben ansteht. Protein und Barcode sind demnach ein wichtiger Vermittler epigenetischer Prägung und entscheiden mit über das Schicksal der Pflanzenzelle (Nature Genetics, doi:10.1038/s41588-018-0109-9). [mehr]
Die Zellen in der Epidermis vieler Pflanzenorgane sehen aus wie Puzzleteile – das hilft ihnen, dem hohen Druck in ihrem Innern zu widerstehen [mehr]
Ein kleines DNA-Stück mit großer Wirkung auf die Blattform
Vor Millionen von Jahren haben einige Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler durch zwei winzige Veränderungen in einem Gen anstelle von einfachen Blättern zusammengesetzte Blätter entwickelt. Dieser Entwicklung liegt ein erstaunlicher genetischer Mechanismus zugrunde. [mehr]
Wenn Knöllchenbakterien Pflanzen mit atmosphärischem Stickstoff versorgen, etablieren sich auch charakteristische mikrobielle Lebensgemeinschaften in der Wurzel, die das Pflanzenwachstum befeuern. [mehr]
Behaartes Schaumkraut schleudert seine Samen aktiv mit Höchstgeschwindigkeit in die Luft [mehr]
Blühen zur rechten Zeit
Der Erfolg einer Pflanzen- oder Tierart hängt von einer möglichst hohen Anzahl an Nachkommen ab [mehr]
Wenige Veränderungen im Erbgut machen aus einem pflanzenschädlichen Pilz einen potenziellen Nützling [mehr]
<p>Die Kunst sich im Reich der Mikroben zu vernetzen</p>
Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln entdeckten, dass die Zusammensetzung der auf dem Blatt lebenden Mikroben nicht willkürlich entsteht. [mehr]
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