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Teamarbeit: Wie Moleküle in Pflanzenwurzeln mit Bakterien interagieren, um wichtige Nährstoffe aus dem Boden freizusetzen

Eine neue Studie unter der Leitung von Paul Schulze-Lefert vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln, in Zusammenarbeit mit Ricardo F. H. Giehl vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben, zeigt, wie Pflanzen ihre chemische Kommunikation mit Bakterien an ihren Wurzeln an unterschiedliche Bodenbedingungen anpassen um ihre Eisenaufnahme aus unlöslichen Quellen zu optimieren – sowohl in sauren als auch in kalkhaltigen Böden. Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht.
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Älteste Teile des Genoms behalten trotz Mutationen ihre Funktion
 

Unter Federführung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) in Köln hat ein Forschungsteam untersucht, wie Mutationen die genetische Kodierung der Zentromere im Laufe der Zeit veränderten.
 
Rhynchospora tenuis

Sex ohne Zufall: Eine Pflanze stellt ein Grundprinzip der Genetik infrage

In einer neuen Studie, die nun in Nature veröffentlicht wurde, hat ein internationales Team unter der Leitung von André Marques vom MPIPZ gezeigt, dass die brasilianische Schnabelriede Rhynchospora tenuis sich zwar geschlechtlich fortpflanzt, doch ein entscheidender Schritt fehlt: Der Austausch von DNA zwischen den Chromosomen beider Eltern bleibt vollständig aus.
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Willkommen am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung

An unserem Institut möchten wir herausfinden, ob und wie detailliertes, an Modellpflanzen gewonnenes Verständnis von molekularen Mechanismen zu gezielten Merkmalsveränderungen von Nutzpflanzen eingesetzt werden kann.

Forschungsmeldungen

Hinweise aus 400 Millionen Jahre alten Fossilien enthüllen die Evolution pflanzlicher Abwehrmechanismen
 
Forschende des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung haben herausgefunden, wie man Zugang zu großen Bereichen des Pflanzengenoms erhält, die den Züchtern seit Generationen praktisch verschlossen waren.
Forschende der Gruppe von Angela Hay am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung haben entschlüsselt, wie ein unscheinbares Unkraut seine Samenkapseln regelrecht explodieren lässt, um diese weit zu schleudern.
Anhand der Kreuzblütlerart Cardamine hirsuta haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) herausgefunden, wie die Evolution von Enhancern zu Unterschieden in der Blattform innerhalb dieser Pflanzenfamilie beigetragen hat.

Aktuelles

Die Pflanzenwissenschaftlerin Rosa Lozano-Durán übernimmt zum 1. August 2026 die neue Abteilung für Pflanzenvirologie am MPIPZ
Am 10. September nahm das Institut mit einem Informationsstand im Freien entlang des Studentenwegs…
Am 9. September konnten Besucher der Landesgartenschau in Neuss auf der „Wissenschaftsbank“ Platz…
Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen öffnete das Max-Planck-Institut für…

Veranstaltungen

Ines Drinnenberg: Wings of Change: Evolution of centromere and genome organisation in Lepidoptera

14.10.2026 11:00 - 12:00
Max Planck Instititute for Plant Breeding Research, Raum: Lecture hall

Yan Ma: Insect-induced Galls - Nature’s Master Engineers

04.11.2026 11:00 - 12:00
Max Planck Instititute for Plant Breeding Research, Raum: Lecture hall

Yasin Dagdas: Evolutionary Origins & Mechanisms of Cellular Quality Control

20.11.2026 14:00 - 15:00
Max Planck Instititute for Plant Breeding Research, Raum: Lecture hall

Karriere

Gemeinsam mit unseren Hochschulpartnern in Köln und Düsseldorf bilden wir rund 90 meist internationale Doktoranden aus und laden talentierte Nachwuchswissenschaftler ein, sich für individuelle offene Stellen und unser strukturiertes IMPRS-Programm zu bewerben.
Seit 2019 nehmen alle MPIPZ-Postdocs an einem Karriere-Entwicklungsprogramm teil. Dieses Programm zielt darauf ab, sie in ihrer Karriere erfolgreich zu unterstützen.

Stellenangebote

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