Aktuelle Forschungsmeldungen

Neue Studie wirft Licht auf die Regulierung genetischen Austauschs
Ein Forscherteam unter der Leitung von André Marques vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln hat die Paarung von Chromosomen als Schlüssel zur Steuerung der Verteilung genetischen Materials identifiziert. Die Studie wurde jetzt in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlicht.
  [mehr]
Ein bakterieller Werkzeugkasten für die Besiedlung von Pflanzen<br /> 
Durch einen innovativen experimentellen Ansatz haben Forschende am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung zentrale Gene identifiziert, die von kommensalen Bakterien benötigt werden, um Pflanzen zu besiedeln. Die Ergebnisse tragen wesentlich zum Verständnis bei, wie Bakterien erfolgreiche Wirt-Kommensal-Beziehungen aufbauen.
  [mehr]
Grundlage der zwei Funktionen von TFL1 in der Reproduktionsentwicklung entschlüsselt<br /> 
Die Reproduktionsentwicklung bei Pflanzen besteht aus dem Übergang von der vegetativen Phase, in der an der Sprossspitze kontinuierlich Blätter gebildet werden, zur reproduktiven Phase, die durch die Bildung von Blütenstandszweigen und Blüten gekennzeichnet ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben durch morphologische Charakterisierung in Verbindung mit Proteinexpressionsmustern und Genexpressionsprofilen untersucht, wie ein regulatorisches Protein namens TERMINAL FLOWER 1 an der Sprossspitze zwei unterschiedliche Funktionen während der Blüte in der Modellart Arabidopsis thaliana ausübt.
  [mehr]
Immunabwehr ist der Schlüssel für die Eroberung von Pflanzen an Land<br /> 
Eine neue Studie unter der Leitung von Hirofumi Nakagami am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln zeigt, dass sich einer der beiden Zweige der Immunabwehr bei Pflanzen wahrscheinlich schon während der Etablierung von Pflanzen an Land entwickelt hat. Dieser Einblick in die prähistorische Pflanzenimmunität könnte sich auf die Züchtung resistenterer Pflanzenarten auswirken.
  [mehr]
Einblicke in Proteinstrukturen erklären das Wettrüsten zwischen Nutzpflanzen und Pilzerregern<br /> 
Forschende des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung klären auf, wie Schadpilze die Erkennung durch ihre Pflanzenwirte umgehen und damit die Infektion begünstigen.
  [mehr]
Wegweiser durchs Genom<br /> 
Pflanzen zeigen eine enorme Vielfalt züchtungsrelevanter Merkmale wie Pflanzenhöhe, Ertrag und Resistenzen gegenüber Schädlingen. Eine der größten Herausforderungen der modernen Pflanzenforschung ist es, die Unterschiede in der Erbinformation ausfindig zu machen, die für diese Variation der Merkmale verantwortlich sind. Ein Forschungsteam unter Leitung der Arbeitsgruppe „Crop Yield“ am Institut für Molekulare Physiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) in Köln hat nun ein Verfahren entwickelt, um genau diese speziellen Unterschiede in der Erbinformation zu identifizieren. Am Beispiel von Mais demonstrieren sie in der Fachzeitschrift Genome Biology das große Potenzial ihrer Methode und präsentieren Regionen im Maisgenom, die bei der Züchtung zur Ertragsteigerung und der Schädlingsresistenz helfen können. [mehr]
Konkurrenz unter Bakterien sorgt für Wohlergehen von Pflanzen
Forschende des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam natürliche chemische Strategien identifiziert, die Bakterien nutzen, um Konkurrenten fernzuhalten und sich erfolgreich auf Pflanzen zu vermehren. Die Studie wurde jetzt in der Zeitschrift PNAS veröffentlicht.
  [mehr]
Neue Theorie zur genetischen Rekombination<br /> 
Neue Erkenntnisse von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln erlauben eine Erklärung für das jahrhundertealte Rätsel, wie die Rekombination von Chromosomen während der sexuellen Fortpflanzung gesteuert wird. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht [mehr]
Struktur von Weizen-Immunprotein entschlüsselt – ein wertvolles Instrument im Kampf um die Ernährungssicherheit<br /> 
Ein internationales Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung, der Universität zu Köln und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, haben entschlüsselt wie Weizen sich vor einem tödlichen Krankheitserreger schützt. Ihre Erkenntnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurden, können zu einem wertvollen Instrument werden, um Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten zu machen.
  [mehr]
Bestimmung der Spezifität von Zielgenen über Protein-Protein-Wechselwirkungen<br /><br /> 
Ein grundlegendes Thema in der Pflanzenentwicklung ist die Frage, wie Proteine in regulatorischen Netzwerken zusammenarbeiten, um die Aktivität bestimmter Zielgene zu koregulieren. Eine Zusammenarbeit zwischen den Forschungsgruppen von George Coupland und Jijie Chai des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und der Universität zu Köln hat einen eleganten Mechanismus entschlüsselt, wie eine bestimmte Protein–Protein-Interaktion Gene in Arabidopsis durch Beeinflussung der DNA-Konformation kooperativ steuert. Die in Nature Plants veröffentlichten Ergebnisse haben weitreichende Auswirkungen darauf, wie Transkriptionsfaktoren in anderen Entwicklungskontexten regulatorische Spezifität erreichen können [mehr]
Mehr anzeigen
Zur Redakteursansicht