Am 2. September war Tag der offenen Tür am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung

10. September 2012

Am 02. September 2012 haben wir unsere Türen und Tore für die Öffentlichkeit von 11 bis 17Uhr geöffnet.

Im Foyer des Hörsaalgebäudes gaben Wissenschaftler/innen anhand von Informations-Tischen, Pflanzen und Postern einen Überblick über ihre jeweilige Arbeit in den verschiedenen Abteilungen. Hier wurden erste Erklärungen abgegeben, auf Fragen eingegangen und in Listen konnte man sich für verschiedene Führungen und Aktivitäten des Tages eintragen.

Ein Blick durch das Mikroskop

In einem Nebenraum konnte man erste Mikroskopier-Versuche an Blattadern machen, in anderen Räumen wurden Filmbeiträge über verschiedene Arbeitsgruppen gezeigt.

Im Rahmen der Führungen wurde ein großes Forschungslabor besichtigt. Die Besucher hatten die Möglichkeit, bei  einigen kleinen Versuchen zuzuschauen bzw. selbst Hand anzulegen. Z.B. wurde hier mit Hilfe von Küchenmitteln DNA aus Früchten isoliert.

In einer weiteren Station wurde demonstriert, wie Roboter die aufwendige Sequenzierarbeit in den heutigen Forschungslabors übernehmen und damit viel Zeit einsparen.

Prüfung der Bilder des Rasterelektronenmikroskopes

Mit großer Resonanz wurden die drei verschiedenen Elektronen-Mikroskope besucht, wo eine höchstmöglich Vergrößerung und Auflösung dargestellt wurde

Eine große Attraktion bietet immer wieder der zum Institut gehörende Schau-und Lehrgarten mit der angrenzenden WissenschaftsScheune, in die man im Rahmen des angebotenen Rundgangs geleitet wurde.

Im Schaugarten des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung

Hirse, Dinkel und Buchweizen: drei Pflanzen, die den Speiseplan der Mitteleuropäer über Jahrhunderte hinweg geprägt haben. Hier sind sie zusammen mit hundert anderen Kulturpflanzen und alten Obstsorten zu sehen. Genaues Hinsehen und derzeit siebzehn Mitmachstationen wecken Verständnis und Wertschätzung für die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und fördern das Interesse an den wissenschaftlichen Fragen des Instituts: Wie setzen sich Pflanzen gegen Krankheiten zur Wehr? Wie sind unsere modernen Kultursorten entstanden? Wie werden Merkmale vererbt? Die Antworten führen mitten in die moderne Züchtungsforschung und spiegeln so auch die Arbeit des Instituts in einer der Öffentlichkeit verständlichen Weise.

 Etwa 700 Besucher nahmen am 02. September die Möglichkeit wahr, hinter die Türen eines großen Kölner Forschungsinstituts zu schauen.

Auch für das leibliche Wohl wurde im institutseigenen Kasino gesorgt, so dass bei strahlender Sonne durchweg viel Interesse und gute Laune zu spüren war.

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